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Litha – Die Sommersonnenwende: Licht, Fülle und innere Ausrichtung

  • Autorenbild: Tanja Filipcic-Mauerer
    Tanja Filipcic-Mauerer
  • 26. März
  • 4 Min. Lesezeit

Wenn die Sonne am höchsten steht, das Licht die Erde in goldenes Feuer taucht und die Natur in ihrer vollen Blüte leuchtet, feiern wir Litha – die Sommersonnenwende. In keltischer Tradition nennen wir dieses Fest Alban Heruin – den Weißen Fluss des Lichts.


Es ist das Eichenfest, denn die mächtigen Bäume zeigen jetzt ihre ganze Stärke und Weisheit.

Die Druiden wählten die Eiche als ihren heiligen Versammlungsort, weil sie als Symbol für Kraft, Weisheit und Beständigkeit galt. Unter ihren weit ausladenden Ästen suchten sie Schatten, Ruhe und Verbindung zur Natur, um wichtige Entscheidungen zu treffen, Rechtsfragen zu klären oder spirituellen Rat zu geben.

Die Eiche stand für Stabilität, Schutz und die Verbindung von Himmel und Erde – ihre Wurzeln tief in der Erde, ihre Krone weit in den Himmel ragend. In diesem Umfeld konnten die Druiden ihre Weisheit sammeln, die Zeichen der Natur lesen und die Gemeinschaft beraten. Das Ritual, unter der Eiche Rat zu halten, verband praktisches Handeln mit spiritueller Tiefe und machte die Entscheidungen kraftvoll und getragen von der natürlichen Ordnung.



Die Luft vibriert vor Energie, die Erde duftet nach Kräutern und Blüten, und wir können die Kraft des Lebens in jedem Strahl der Sonne spüren.

Litha ist die Hochzeit von Himmel und Erde, von Sonne und Mond. Der Sonnengott – Belenus oder Baldur – schenkt uns Licht, Wärme und Wachstum, während die Mondgöttin ihn begleitet und für Balance, Nährung und Intuition sorgt. Ihr Tanz erinnert uns daran, dass unser Leben nur in der Verbindung von Feuer und Wasser, Aktivität und Stille, klarer Ausrichtung und innerem Rückzug in voller Fülle erblühen kann.

In dieser Zeit verweben sich Mythologie, Brauchtum und Ahnenweisheit auf besondere Weise. Wir sammeln Kräuter, tanzen in den Strahlen der Sonne, entzünden Feuer, spüren die Wärme unserer Vorfahren und ihre Botschaften, die uns durch den Jahreskreis tragen.


Hier kannst du dich direkt durch den Jahreskreis tragen lassen: https://wix.to/vK5GX6t



Unsere Vorfahren haben die Sonne nicht nur als physikalisches Phänomen gesehen, sondern als lebendige Kraftquelle, die Leben schenkt, Wachstum ermöglicht und den Rhythmus der Natur bestimmt. In Zeiten, in denen Menschen noch stark von den Jahreszeiten, der Ernte und dem Wetter abhängig waren, war die Sonne überlebenswichtig. Sie war Symbol für Licht, Wärme, Fruchtbarkeit und Lebensfreude – gleichzeitig auch ein Sinnbild für den göttlichen Kreislauf von Geburt, Wachstum, Reife und Tod.

Die Sonnenfeste wie Litha (Sommersonnenwende) oder Mittsommer waren Gelegenheiten, diese Kraft bewusst zu ehren und sich mit ihr zu verbinden. Die Menschen glaubten, dass die Sonne in dieser Zeit am stärksten sei und besonders wirke: Wünsche könnten erfüllt werden, Gesundheit gestärkt, Glück und Schutz ins Haus geholt werden.



Diese Bräuche zeigen, dass unsere Vorfahren ein tiefes Gespür für die energetische Kraft der Sonne hatten und sie mit allen Sinnen gefeiert haben – nicht nur als physikalisches Licht, sondern als Quelle von Lebensfreude, Gemeinschaft und Heilung:


  1. Feuer springen: In vielen Kulturen wurden große Sonnwendfeuer entzündet. Das Überspringen der Flammen sollte Glück bringen, Krankheiten abwehren und böse Geister vertreiben. Es war auch ein Zeichen des Mutes und der Lebensfreude.

  2. Kräuter sammeln: Die Sommersonnenwende galt als idealer Zeitpunkt, Heil- und Zauberkräuter zu pflücken, da sie zu dieser Zeit die stärkste Energie enthalten. Diese Kräuter wurden zu Tinkturen, Salben oder Schutzbündeln verarbeitet.

  3. Lichtopfer: Oft wurden Kerzen oder kleine Lichter in der Nähe des Feuers oder auf Wasser gesetzt, um der Sonne Dank zu sagen und das eigene Licht zu nähren.

  4. Tänze und Gesänge: Die Sonne wurde durch rhythmische Tänze, Trommeln und Lieder geehrt. Man bewegte sich in Kreisen, um die Kreisbewegung der Sonne nachzuahmen und die eigene Energie zu harmonisieren.

  5. Stein- oder Blumenkränze: Manche Völker banden Blumen oder Kräuter zu Kränzen und trugen sie auf dem Kopf oder legten sie ins Feuer – als Schutz, Segnung und Verbindung zur Natur.





Litha lädt uns ein, bewusst innezuhalten: Welche Bereiche meines Lebens stehen jetzt in voller Blüte? Wo darf ich Licht, Freude und Energie schenken? Welche alten Lasten, Baustellen oder Muster möchte ich loslassen, um Raum für Neues zu schaffen? Wie kann ich meine Kräfte in Balance halten, zwischen Aktivität und Ruhe, Feuer und Wasser?



Litha ist nicht nur Fülle und Freude – es ist eine Einladung, die eigene Kraft zu ehren, die Verbindung zu den Ahnen zu spüren und bewusst zu reflektieren. Es ist die Zeit, auszugeizen, alte Muster zu wandeln, die eigenen Baustellen anzusehen und Platz für Neues zu schaffen. Es ist die Zeit, das innere Licht sichtbar werden zu lassen, in der Wärme des Sommers, im Glanz der Sonne, im Herzen der Natur.


Hier kannst du im Frauenkreis dein inneres Licht leuchten lassen : https://wix.to/vK5GX6t




Rituale machen die Kraft von Litha sichtbar und spürbar. Wir können uns bewusst Zeit nehmen, um das Licht der Sonne zu ehren, die eigene Energie zu lenken und die Fülle der Jahreszeit wahrzunehmen.

Wie wärs mit einem Spaziergang zum Sonnenaufgang?

Zu Hause lässt sich dies auf viele kleine Weisen umsetzen: Man kann ein Sonnenbild gestalten, das die Wärme und Energie des Sommers einfängt und uns durch den Alltag begleitet. Ein kleines Feuer oder eine Kerze kann genutzt werden, um loszulassen, was nicht mehr dienlich ist, oder um das eigene Licht bewusst weiterzugeben. Schließlich können wir die Sonne und die Fülle in Stille genießen – etwa durch Meditation oder das Sammeln von Kräutern und Blüten, um uns mit den Rhythmen unseres Körpers und der Natur zu verbinden.




Wenn du diese Kraft selbst spüren, die Rituale erleben und die Magie des Lichtes in Gemeinschaft erfahren möchtest, lade ich dich herzlich ein,

mein Litha-Jahreskreisfest zu besuchen. https://wix.to/vK5GX6t

Gemeinsam tauchen wir ein in die Sonne, tanzen, gestalten Lichttücher, spüren die Pflanzenkraft, lassen unser Licht leuchten und nehmen die Energie des Sommers mit nach Hause. Erlebe einen Tag voller Natur, Freude und tiefgehender Verbundenheit – ein Fest, das dich nährt, inspiriert und dein inneres Leuchten weckt.


Sichere dir hier gleich deinen Platz im Kreis am Lagerfeuer: https://wix.to/vK5GX6t



 
 
 

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